|

Vorneweg gleich mal ein dickes Dankeschön
unserer lieben Organisatorin Antoinette für die Planung und
Durchführung des tollen Wochenendes.
Nach einigen Jahren Pause waren wir auch wieder
mit von der Partie und es war wie in „alten Zeiten“! Wir waren eine
kleine eingeschworene Gesellschaft, ein altbekanntes Grüppchen, 13
an der Zahl mit ca. 18 Hunden. Ein neues, noch unbekanntes Gesicht
war dabei, welches wir hoffentlich noch mehr sehen werden. Wie
gewohnt kamen wir etwas gestaffelt in Kandersteg an, einige mit dem
Auto, andere per Zug. Da wir uns lange nicht mehr gesehen hatten,
gab es viel zu erzählen.
Im Hotel wurden wir herzlich empfangen und
genossen ein wunderbares Nachtessen. Die anschliessende, obligate
Nachtwanderung war einfach toll. Zum Schluss hörten wir in der
hoteleigenen Bar noch einer coolen, rockigen Band zu, die heisse
Musik spielte.
Am Samstag Morgen ging es wie gewohnt mit der
Gondel Richtung Sunnbüel und – zu Beginn mit Sonnenschein – auf zum
Schwarenbach, wo wir ein kleines, aber feines Mittagessen einnahmen.
Jemand verlor kurzzeitig seinen Hund aus den Augen und musste die
Hälfte des Aufstiegs zweimal in Angriff nehmen. Beim Abstieg war die
Sonne zwar weg, aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Wir
kamen alle gemeinsam wohlbehalten wieder unten in Kandersteg an.

Zurück im Hotel wurde etwas relaxt, in der
Sauna, im Schwimmbad oder unter der Dusche. Beim anschliessenden
Fondue Chinoise und einem Schluck guten Wein in netter Gesellschaft
verbrachten wir einen angenehmen Abend.

Aufregung am Oeschinensee
Sonntagmorgen gings dann rauf zum Oeschinensee. Mit den kleinen
Gondeln anstelle der Sessellifte klappt der Hundetransport nun
perfekt. Das Wetter war etwas durchzogen, von allem etwas. Zuerst
etwas Schnee, dann ein paar Sonnenstrahlen und auch ein bisschen
Nebel.
Da der See vollständig zugefroren war, konnten
wir gemütlich darüber gehen. Die Eisfischer hatten diverse Löcher
gemacht und wir mussten diese natürlich gemeinsam mit den Hunden
eingehender untersuchen. Das obligate Gruppenfoto durfte auch nicht
fehlen. Nach einem zünftigen Mittagessen machten wir uns auf den
Abstieg.
Als wir unten aus der Gondel stiegen, bekam ich
einen Anruf von einer Teilnehmerin, sie hätte sich im Nebel verirrt.
Sie wäre mit ihrem Hund auf der Piste, hätte den Weg verloren und
sehe im Moment gar nichts mehr. Durch das beherzte Eingreifen
unseres Präsidenten und der Organisatorin, die kurzerhand mit der
Gondel hinauf fuhren, konnte die verlorene Teilnehmerin wohlbehalten
runter gebracht werden. Und die Moral von der Geschichte: Bleibt in
den Bergen immer dicht zusammen und vergesst nie, das Handy
aufzuladen.
Ende gut, alles gut – es war wie immer ein
gelungenes Wochenende, kleine Anekdoten gehören dazu, und wir freuen
uns schon auf das nächste Jahr in Kandersteg.
Barbara Groll mit Sydney + Queen
|