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Winterwanderwochenende in Kandersteg vom 15. – 17. Januar 2010 im Hotel Victoria Ritter

 
 

Winterwanderung

Vorneweg gleich mal ein dickes Dankeschön unserer lieben Organisatorin Antoinette für die Planung und Durchführung des tollen Wochenendes.

Nach einigen Jahren Pause waren wir auch wieder mit von der Partie und es war wie in „alten Zeiten“! Wir waren eine kleine eingeschworene Gesellschaft, ein altbekanntes Grüppchen, 13 an der Zahl mit ca. 18 Hunden. Ein neues, noch unbekanntes Gesicht war dabei, welches wir hoffentlich noch mehr sehen werden. Wie gewohnt kamen wir etwas gestaffelt in Kandersteg an, einige mit dem Auto, andere per Zug. Da wir uns lange nicht mehr gesehen hatten, gab es viel zu erzählen.

Im Hotel wurden wir herzlich empfangen und genossen ein wunderbares Nachtessen. Die anschliessende, obligate Nachtwanderung war einfach toll. Zum Schluss hörten wir in der hoteleigenen Bar noch einer coolen, rockigen Band zu, die heisse Musik spielte.

Am Samstag Morgen ging es wie gewohnt mit der Gondel Richtung Sunnbüel und – zu Beginn mit Sonnenschein – auf zum Schwarenbach, wo wir ein kleines, aber feines Mittagessen einnahmen. Jemand verlor kurzzeitig seinen Hund aus den Augen und musste die Hälfte des Aufstiegs zweimal in Angriff nehmen. Beim Abstieg war die Sonne zwar weg, aber das tat der guten Laune keinen Abbruch. Wir kamen alle gemeinsam wohlbehalten wieder unten in Kandersteg an.

Winterwanderung   Winterwanderung

Zurück im Hotel wurde etwas relaxt, in der Sauna, im Schwimmbad oder unter der Dusche. Beim anschliessenden Fondue Chinoise und einem Schluck guten Wein in netter Gesellschaft verbrachten wir einen angenehmen Abend.

Winterwanderung

Aufregung am Oeschinensee
Sonntagmorgen gings dann rauf zum Oeschinensee. Mit den kleinen Gondeln anstelle der Sessellifte klappt der Hundetransport nun perfekt. Das Wetter war etwas durchzogen, von allem etwas. Zuerst etwas Schnee, dann ein paar Sonnenstrahlen und auch ein bisschen Nebel.

Da der See vollständig zugefroren war, konnten wir gemütlich darüber gehen. Die Eisfischer hatten diverse Löcher gemacht und wir mussten diese natürlich gemeinsam mit den Hunden eingehender untersuchen. Das obligate Gruppenfoto durfte auch nicht fehlen. Nach einem zünftigen Mittagessen machten wir uns auf den Abstieg.

Als wir unten aus der Gondel stiegen, bekam ich einen Anruf von einer Teilnehmerin, sie hätte sich im Nebel verirrt. Sie wäre mit ihrem Hund auf der Piste, hätte den Weg verloren und sehe im Moment gar nichts mehr. Durch das beherzte Eingreifen unseres Präsidenten und der Organisatorin, die kurzerhand mit der Gondel hinauf fuhren, konnte die verlorene Teilnehmerin wohlbehalten runter gebracht werden. Und die Moral von der Geschichte: Bleibt in den Bergen immer dicht zusammen und vergesst nie, das Handy aufzuladen.

Ende gut, alles gut – es war wie immer ein gelungenes Wochenende, kleine Anekdoten gehören dazu, und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr in Kandersteg.

Barbara Groll mit Sydney + Queen