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Winterwanderung in Kandersteg 23. – 25. Januar 2009

 
 

Es war wirklich toll!

Das Eckzimmer im Hotel, welches der Bise ausgesetzt war, ein Badezimmer so klein wie eine Vorratskammer, der äusserste Stuhl am Tisch, ein Kontermatch beim nächtlichen Jassen und als Sahnehäuptchen wird mir noch nahegelegt den Bericht zu verfassen!

Genau so war es nicht; ok, das mit dem Kontermatch stimmt schon aber sonst......, nein, es war wirklich toll.

Das Wetter zeigte sich während der Anreise am Freitag von der launischen Seite, in Kandersteg schneite es recht stark. Der freundliche Empfang im Hotel und das Eintreffen von bekannten Gesichter, meist mit mehreren Hunden, liess auf ein gutes Wochenende hoffen.
Der ebenfalls teilweise verschneite Samstag wurde noch von der Lawinengefahr auf dem Sunnbüel beeinflusst, was uns zu einer neuen Wanderroute zwang. Zum Oeschinensee, welcher uns wegen der offenen Sesselliftanlage bis anhin nicht ideal erschien, wartete in diesem Jahr mit einer neuen Godelanlage auf. So wurde unser Samstag gerettet und freudig starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Berg. Der Wanderweg lag, nebst einer schönen Bergwelt, auch noch an mehreren einladenden und angeschriebenen Berghütten. Diese wurden durch uns auch aufgesucht, was natürlich ausschliesslich als Ruhepausen für unsere Hunde zu verstehen ist.
 
Am Samstag setze der Schneefall am Abend wieder ein. Während dem Diner fielen gut 10 cm Schnee, was von den Nachtspaziergängern ausgenutzt wurde. Andere stellten die Behauptung auf, dass der Sonntag von schönem Winterwetter gezeichnet werde. Und siehe da, dem war so! Wir nahmen die gleiche Bergseite nochmals in Beschlag und liefen unsere Runde, diesmal bei schönstem Sonnenschein, ein zweites Mal Am Oeschinensee wurden wir von einem kleinen Nebelmeer, mit genauen Grenzen des gefrorenen Wassers, empfangen. Die Eisfischer, an der Zahl annähernd 50, sahen gespenstig aus, ohne sich ablenken zu lassen.
In den vorgenannten Hütten erkannte man uns schnell wieder und wir mussten auch am Sonntag die Hunde etwas „ruhen“ lassen.



 
Ein Kränzchen für Kandersteg; überall sind wir herzlich empfangen worden und Niemandem war unser Hunderudel zu gross, zu laut oder zu nervig. Der Kranz zum Schluss für Antoinette, dem Motor unserer Winterwanderung. Wieder war alles perfekt organisiert und vorbereitet. Ankommen und geniessen, danke vielmals und bis im nächsten Januar in Kandersteg.

Renato Wieland