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Es war wirklich toll!

Das
Eckzimmer im Hotel, welches der Bise ausgesetzt war, ein Badezimmer
so klein wie eine Vorratskammer, der äusserste Stuhl am Tisch, ein
Kontermatch beim nächtlichen Jassen und als Sahnehäuptchen wird mir
noch nahegelegt den Bericht zu verfassen!
Genau so war es nicht; ok, das mit dem Kontermatch stimmt schon aber
sonst......, nein, es war wirklich toll.
Das Wetter zeigte sich während der Anreise am Freitag von der
launischen Seite, in Kandersteg schneite es recht stark. Der
freundliche Empfang im Hotel und das Eintreffen von bekannten
Gesichter, meist mit mehreren Hunden, liess auf ein gutes Wochenende
hoffen.
Der ebenfalls teilweise verschneite Samstag wurde noch von der
Lawinengefahr auf dem Sunnbüel beeinflusst, was uns zu einer neuen
Wanderroute zwang. Zum Oeschinensee, welcher uns wegen der offenen
Sesselliftanlage bis anhin nicht ideal erschien, wartete in diesem
Jahr mit einer neuen Godelanlage auf. So wurde unser Samstag
gerettet und freudig starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück
auf den Berg. Der Wanderweg lag, nebst einer schönen Bergwelt, auch
noch an mehreren einladenden und angeschriebenen Berghütten. Diese
wurden durch uns auch aufgesucht, was natürlich ausschliesslich als
Ruhepausen für unsere Hunde zu verstehen ist.
Am Samstag setze der Schneefall am Abend wieder ein. Während dem
Diner fielen gut 10 cm Schnee, was von den Nachtspaziergängern
ausgenutzt wurde. Andere stellten die Behauptung auf, dass der
Sonntag von schönem Winterwetter gezeichnet werde. Und siehe da, dem
war so! Wir nahmen die gleiche Bergseite nochmals in Beschlag und
liefen unsere Runde, diesmal bei schönstem Sonnenschein, ein zweites
Mal Am Oeschinensee wurden wir von einem kleinen Nebelmeer, mit
genauen Grenzen des gefrorenen Wassers, empfangen. Die Eisfischer,
an der Zahl annähernd 50, sahen gespenstig aus, ohne sich ablenken
zu lassen.
In den vorgenannten Hütten erkannte man uns schnell wieder und wir
mussten auch am Sonntag die Hunde etwas „ruhen“ lassen.

Ein Kränzchen für Kandersteg; überall sind wir
herzlich empfangen worden und Niemandem war unser Hunderudel zu
gross, zu laut oder zu nervig. Der Kranz zum Schluss für Antoinette,
dem Motor unserer Winterwanderung. Wieder war alles perfekt
organisiert und vorbereitet. Ankommen und geniessen, danke vielmals
und bis im nächsten Januar in Kandersteg.
Renato Wieland




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